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Manche Dinge warten auf Erlaubnis.

Wie die Masterclass Positionsklarheit entstand, und warum das Wissen viel früher da war als der Mut, es zu zeigen.

Christiana Schmidt-Köck, Gründerin Mariposa Consulting, Portrait aus 2017

 

Wenn dmeinen Artikel „Wie ich wurde, was ich heute bin 2.0“ schon gelesen hast, kennst du die Wendepunkte in meinem Leben. Jetzt erzähle ich dir, was aus ihnen geworden ist. 

Die Masterclass Positionsklarheit für Lebenslauf und Gespräch gibt es seit 2026. Die grundsätzliche Idee dazu hatte ich bereits 2019, zwei Jahre nachdem ich mich selbständig gemacht habe. Dazwischen liegen sieben Jahre. Das Wissen war die ganze Zeit da. Was fehlte, war die Erlaubnis, damit sichtbar zu werden.

Kurzanwort

Die Masterclass Positionsklarheit für den nächsten Karriereschritt entstand aus 25 Jahren Recruiting-Erfahrung und der Erkenntnis, dass das eigentliche Problem selten nur im Lebenslauf liegt. Sie richtet sich an Frauen in Supportfunktionen, die fachlich längst bereit sind, und jetzt lernen wollen, wie sie das auch sichtbar machen.


2019: Bereit sein und es trotzdem nicht tun

Die Idee war 2019 schon da. Ich wollte damals mein Wissen aus gut 20 Jahren HR & Recruiting in einen strukturierten Kurs überführen, für Frauen, die sich beim nächsten Karriereschritt allein gelassen fühlen.

Was mich aufgehalten hat, war nicht der Inhalt. Es war meine eigene Sichtbarkeit. Videoaufnahmen, Technik, das Gefühl, jetzt wirklich öffentlich mit einer Meinung dazustehen. Dann kamen familiäre Themen, die Priorität verlangten. Dann Corona. 

Das Thema ließ mich trotzdem nicht los. Es blieb im Hintergrund, als Überzeugung, die auf etwas wartete, das ich damals noch nicht benennen konnte.

Bereit sein und es trotzdem nicht tun, das kenne ich. Ich habe es selbst gelebt.

Ein Satz, der alles verschoben hat

Den entscheidenden Anstoß, das Thema wieder in den Vordergrund zu rücken, gab mir letztes Jahr eine liebe Freundin. Ich hatte mich wiedermal beklagt, über Bewerbungsunterlagen, die das Potenzial der Menschen dahinter nicht annähernd zeigen. Schwache Formulierungen, verschenkter Auftritt, Lebensläufe, die weit unter dem liegen, was jemand wirklich leistet.

Sie hörte zu. Dann sagte sie:

"Vielleicht wissen die Menschen das einfach nicht. Sie sind in ihrem Hauptberuf keine Recruiter so wie du. Sie sehen nicht täglich fünfzig Bewerbungen. Sie sind Assistentinnen, Buchhalterinnen, Sachbearbeiterinnen."

Ich erinnere mich noch genau, wie ich in diesem Moment gestoppt habe. Der Satz war nicht neu. Er stimmte einfach, offensichtlich, obwohl - ich hatte ihn so noch nie gedacht. Ich hatte immer aus meiner Perspektive bewertet: Was sehe ich? Was fehlt? Was überzeugt mich nicht? Aber ich hatte mich nie wirklich in die Frau hineinversetzt, die diesen Lebenslauf schreibt. Die nicht weiß, was auf der anderen Seite passiert. Die es schlicht nicht besser wissen kann.

Das war der Moment, in dem aus einer Überzeugung ein Projekt wurde, das erledigt werden wollte.

Das Wissen war immer da. Was fehlte, war die Entscheidung, es zu teilen.

Was die Frauen mir zurückgegeben haben

Ich startete eine zweite kostenlose Challenge (die erste gab es bei meinem ersten Anlauf 2019) rund um den Lebenslauf. Aber es waren nicht nur die Challenges, es waren all die Frauen, mit denen ich in den Jahren davor schon gearbeitet hatte. Im Coaching, in Feedbackgesprächen, in Nachrichten danach, die ich bis heute aufbewahre.

Was sie mir zeigten: Das Thema trifft. Tief.


Maria hatte sich an mich gewandt mit der Bitte Ihre Bewerbungsunterlagen durchzusehen mit dem Fokus einer Neuorientierung, daraus wurde so viel mehr.

 

Sie schrieb mir: "Sie haben mir sehr dabei geholfen, mich objektiv zu hinterfragen. Ich konnte dadurch wieder einen Überblick bekommen, was ich schon alles gemacht habe und wohin es in Zukunft gehen könnte. Gleich die erste Bewerbung war erfolgreich."


Birgit wollte sich weiterentwickeln, raus aus der Assistenz Rolle, mehr Verantwortung übernehmen. Einige Zeit nach unserem Coaching habe ich sie gefragt, was sie mitnehmen und umsetzen konnte. Sie antwortete mir:

 

"Mir geht es sehr gut, ich habe eine neue Stelle gefunden. Ich denke oft an meine Coachingstunden mit Ihnen und habe viele Punkte für meine Karriereentwicklung mitgenommen."

 


Mit Dana habe ich im Einzel Coaching gearbeitet. Sie wollte den nächsten Karriereschritt gehen. Sie hatte einen sehr guten Lebenslauf. Was ihr fehlte, war die Sprache dafür, im Gespräch, in der Selbstpräsentation, in der Art, wie sie über ihre eigene Arbeit sprach. Sie bekam die neue Stelle. Der Weg dorthin war kein Bewerbungsweg. Es war ein Weg nach innen.

 

Sie schrieb mir: "Liebe Christiana, ich hoffe, dass Du eine guten Start in die neue Woche hast. Da ich so begeistert bin von unseren Sitzungen und da ich wirklich einen guten Start bei xyz  haben will - wollte ich Dich noch um 5 weiteren Sitzungen bitten. Wie, was und wann, überlasse ich Dir zu überlegen. Danke nochmal für Deine Hilfe und dass Du mein Leben verändert hast💐Schöne Grüße Dana

 

Diese Möglichkeiten zur Weiterentwicklung wollte ich in einem strukturierten Angebot abbilden: Recruiting-Handwerk und ein Hauch innere Klarheit zusammen.

 


Warum jetzt, und nicht früher

Dieses Angebot wäre für mich früher nicht umsetzbar gewesen. Nicht für mich als Einzelunternehmerin mit begrenzter Zeit, ohne Team, ohne technisches Setup. Das ist die eine Wahrheit.

Die andere: Schon 2017, bei der Gründung von Mariposa Consulting, war mein Antrieb derselbe, den ich heute in einem Satz zusammenfassen kann: der Businesswelt ein weiblicheres Gesicht zu geben. Damals konnte ich diesen Anspruch nur im Einzelcoaching einlösen, eine Frau nach der anderen. Was heute dazugekommen ist, ist nicht mehr Wissen. Es ist die Erlaubnis, die ich mir selbst gegeben habe, dieses Wissen sichtbar und strukturiert zu teilen, statt es nur im geschützten Rahmen eines Coachings weiterzugeben. 

Sieben Jahre zwischen Idee und Umsetzung. Nicht, weil das Wissen fehlte. Weil die Erlaubnis fehlte, damit sichtbar zu werden.

Manches ist nicht zu spät fertig. Es ist genau dann fertig, wenn die Erlaubnis da ist.

Für wen die Masterclass gemacht ist, und für wen nicht

Sie passt zu dir, wenn …

  

… du zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre Erfahrung in einer Supportfunktion mitbringst und weißt, dass du mehr kannst, als dein aktueller Titel zeigt. Wenn du beim nächsten Karriereschritt nicht weißt, wo du anfangen sollst, am Lebenslauf, an der Selbstpräsentation oder an der Frage, was du eigentlich willst.

Sie passt nicht zu dir, wenn …

  

… du am Anfang deines Berufswegs stehst oder eine rein technische Bewerbungsberatung suchst. Die Masterclass geht tiefer. Sie verlangt die Bereitschaft, dir selbst ehrliche Fragen zu stellen.

Was ich damit bewegen will

Hunderte Bewerbungen landen jährlich auf meinem Tisch. Ich sehe, was funktioniert, und was nicht. Und ich sehe vor allem, wie viel Potenzial ungesehen bleibt. Frauen, die fachlich längst da sind, mit Erfahrung, Urteilskraft und Reife für mehr, die trotzdem mit einem Lebenslauf antreten, der das nicht zeigt. Weil niemand ihnen erklärt hat, wie Recruiting wirklich funktioniert. Weil Sichtbarkeit sich nicht von selbst ergibt.

Ich war selbst dort. Ich weiß, was es braucht, um dort herauszukommen, und was es kostet, sich diese Erlaubnis nicht früher gegeben zu haben. 

Die Masterclass ist meine Antwort darauf, mit dem Blick von innen, den fünfundzwanzig Jahre Recruiting mit sich bringen. 

Masterclass: Positionsklarheit für den nächsten Karriereschritt

25 Jahre HR & Recruiting Wissen, strukturiert und konkret aufbereitet. Für Frauen in Supportfunktionen, die fachlich längst bereit sind, und jetzt lernen wollen, wie sie das für den nächsten Karriereschritt auch sichtbar machen.


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